r6z Schiff.
Vorder- und Hinterkheil des Schiffs 33 ). Eine ArtSchiffe, die man Lamsra; nannte, brauchte Ani-cetus bey Trapezunt gegen die Römer; sie warenschmal und unten flach, ohne einiges Eisenwerk.Bey hohes See erhöhete man ihren Bord und be-deckte das Obere ganz mit Bordbrettern, auch wa-ren sie hinten und vorn gleich und konnte das Steuer-ruder an beyden Enden eingehangcn werden bb).
Das Ruder erfanden die Eopäer und dessenBreite die Platäer. Das Segel soll bald Dadalusallein, baldJcarus allein, bald beyde in Gesellschafterfunden haben. Aus älteren Zeugnißen erhelletaber, daß schon Thescus mit schwarzen Segeln vonKreta nach Hause kam. Dadalus soll nur die Kunst,sich des Windes zu bedienen, erfunden, hingegendie Phönizier zuerst Gebrauch von den Segeln ge-macht haben. Dem Dadalus wird noch die Erfin-dung des Masts und der Segeistange zugeschrieben cc).Das große Schiffssegel soll Artcmon zuerst an dieSegelstange aufgehängt haben 66). Den Schiffs-schnabel erfand Pisäus, ein Tyrrhener, den AnkerEupalamus, den zweyzackigen Anker Anacharsis, dasSteuerruder erfand Typhis, Hacken und Klammernzum Entern erfand Pericles von Athen ee). DieCarthaginenser sollen di? ersten Schiffsseile aus ei-ner Art von Pfriemenkraut gemacht haben.
Die ältesten Schiffe der Teutschen waren hohleBaume, wie die indianischen Kanoie, aber doch zu-weilen so groß, daß sie zo Mann fassen konnte unddoch nur von einem Steuermann geführt wurden.Nachher machten sie dieselben aus zusammengefügten