Schisss-Barometer — Schiffs-Hacken. lyi
Feinde, theils deßwegen nicht mehr bedienen konnte,weil Vitiges 14 große Wasserleitungen verstopfenließ, welche bisher die an den Kanälen angelegtenMühlen getrieben hakten und es auch in Rom selbstan Pferden und Ochsen fehlte, durch die man dieMühlen hätte treiben lassen können: so fing derMehlvorrarh an in Rom auszugehen. Um dieserNoth abzuhelfen, ließ Belisarius, ein General desKaisers Justinian, der in Rom commandirte, inder Eil an dem Fuße des Berges laniculi Mühlenanlegen, die durch den Sturz des ablaufenden Brun.Nenwassers getrieben wurden. Da aber diese Müh-len noch nicht hinreichend waren, um die Stadt mitMehl zu versorgen: so ließ Belisarius Mühlen aufden Fahrzeugen und Schiffen anlegen, die nun von.der Tiber getrieben wurden. Der Versuch glückte,und man erhielt dadurch die ersten Schiffmühlen,deren Belisarius so viele baueu ließ, als zu Versor-gung der Stadt nöthig waren, und so konnte erdie Belagerung aushalten.
Lx krocop. Lib. 1. cit. k'ulv. in appenä.
ile IHcÜn. j». »6i.
Schiffs-Baro meler s. Barometer.
Schiffs-Hacken, oder die Klammern zumEntern und Anhacken der Schiffe, soll nach einigender Scythe Anacharsts, der im ersten Jahr der 47.Olymp, nach Athen kam n), nach andern aber Peri-klcs, der Athenienser erfunden haben b). Die Erfin»düng des Anacharsts betrifft aber wohl nur die Anker.
») 2. A. Fabrlcll allgrm. Hlg. der Gel-Lrs. > 7 ^-
1. B. S. 490. l>) kli«. lt.il,. VtU, c. .;6.l>ia, §7.