Schiffs - Verbesserungen. 1Y7
Hauptstrome der Donau, einen Versuch mit demvon chm erfundenen Mechanismus, um gegen denStrom zu schiffen. Sein Schiff war 19 Klafternlang, zwey Klaftern breit, und mit 90 ZentnernSchwere beladen. An beyden Enden war eine sehreinfache Maschine angebracht, die aus einem Trieb-rade , und einem Kammrade bestand, dessen Ape aufbeyden Seiten der Breite nach über das Schiffreichte, woran vier Schaufeln, in Gestalt der Flü-gel einer Windmühle befestiget waren. Diese vierSchaufeln, welche durch das Triebrad in Bewegunggesetzt wurden, ersetzten die Stelle der Ruder, undtrieben das Schiff vor sich hin k). Diese Nachrichtist vom Jahre »787.
Herr Johann Friedrich Heinlin zu Augsburghat ebenfalls eine Maschine erfunden, womit mandem Strome mit Heftigkeit entgegensegeln, und auchden Lauf des Schiffs dem Strome nach sehr beschleuni-gen , wie auch auf Landseen Wind und Wellen ent-gegen arbeiten kann. Auch leistet die Maschine zuLande an allen den Orten und Gegenständen, die einegroße Heb-und Trieb-Kraft erfordern, gute Dienste.Er machte diese Anzeige 179« bekannt, und ich ver-weise deßhalbcn auf meine obige Vermuthung I).Der Graf Theodor von Balhyan hat eine solche Bau-art der Schiffe erfunden, daß man damit bequemwider den Strom fahren kann, und machte dieses 179zbekannt m). Auch Herr Giugliani hat eine Methodeerfunden, den Donau - Strom aufwärts mit starkbeladenen Schiffen zu fahren, ohne der kostspieligenPferde, und so vieler Menschen benöthigct zu seyn.Das Unternehmen beruht auf einem ganz einfachen