L i 2 Schniclzkunst — Schmiedekunst.
Schmelzkunst. Erze zu schmelzen und zumischen, zeigte, wie Aristoteles meldet, der ScytheLydus, nach dein Theophrast aber, Dclas aus Ph> y-gicn zuerst. In Erz zu arbeiten, sollen nach einigen'die Chalyben, nach andern die Cyelopen zurrst ge-lehrt haben n). Das Schmelzen des Silbers, Bley'sund Kupfers über dem Tiegel, das heißt, auf leichtenKohlcngestiebe, das mit keinem Lehmen vermengt ist,welches so geschieht, daß man im Schmelzofen einen"Tiegel von Lehmen und kleinen Erze zu einer festenSole macht, diesen Tiegel voll Kohlen wirft, undwenn diese glühen, den Ofen mit Kohlengestiebc,und zwar ohne Lehmen vermacht, wurde >orL er-funden, und zuerst von dlin Kranken bey den Ram-«relsbergischen Erzen ausgeübt. Vergl. Metallurgie,s) ?Iin. n. I.it). VII. c. Z 6 . lkDt. Z 7 .
Schmelzmalerei) s. Emailmalerey.
Schmelztiegcl aus Platina, die erst durchArsenik schmelzbar gemacht, und, wenn der Arsenikwieder davon getrennt wird, auch feuerbeständigwird, erfand Herr Achard in Berlin.
LiLleirbergS Magazin. V. B. 2. St. S. 1788.
Schmidt (Joh.) s. Pflaster.
Schmidt (I. I.) f. Raderuhr.
Schmidt (Papiermüllcr auf der Hasenburg)f. Papier.
Schmidt (Hofmechanikus in Jena) s. Uni-versalmaschine , Zeichncrkunst.
Schmiedckunst wurde vom Thubal-Kain, ei-nem Nachkommen des Kains, erfunden, der zuerst Erzund Eisen bearbeiteten), welches wohl der Ackerbau nv-rbig machte. Die Griechen machten den Vulkan, welcher