Band 
Sechster Theil.
Seite
213
JPEG-Download
 

Schmiedezange — Schminke. 2 izNahme nur eine Veränderung des Worts Thubal-Kainzu seyn scheint, zum Erfinder der Schmicdckunst, undgaben ihm noch drey Gesellen, nähmlich den Brontes,Sleropes und Pyracmon, welche unter dem Nahmender Cyclopcn bekannt find, dayer auch einige b) denCyclopen die Erfindung, das Eisen zu schmieden ^zuschreiben. In Crcta lehrten die Oacr^Ii chluer dieKunst, das Eisen zu schmieden c). Polydvr Dergil.gibt die Peletronier als die ersten Hufschmidre an.

Nickel List, gebohren zu Waldenburg bey Zmickau,um r6L6, erstmd eine kleine Maschine, die er inzmerbey sich trug, und womit er im Kleinen alle Arbeiteines Schmidts vornehnien konnte cl).

2) 1. Mole 4, 22. b) ?U„. VII. z6. t. z7-

e) Ebenda s«!dst. < 1 ^ Tbakr» und Frinbeiten renonNr:

kcr Kraft: und Kniff-GcnIeS. t. B. Berlin , 1790. 2 .

ZZZ.

Schmiedezange soll Cyniras, ein Sohndes Agriopas, erfunden haben.

klin. VII. c. ^6. kect. z7-

Schminke. Darunter versteht man alle diekünstlichen Mittel, welche die Schönheit des Gesichtserheben sollen, durch die aber gemeiniglich das Ge-sicht vorder Zeit veraltet, und häßlich wird.

Diejenige Schminke, welche aus Anlimoniumoder Spießglas bereitet wird, ist die älteste, dennim Buche Hiob wird erzählt, daß schon Hiobs Töch-ter sich damit geschminkt haben. Das mörgenländi»sche Frauenzimmer schminkte sich besonders die Au-gen damit, um ihnen dadurch das Ansehen einesweiteren Umfanges zu geben, weil man große Au-