Schreibemassen. 24 t
Tafeln u). Auch des Hefiodus Opera er Dies warenauf bleyerne Tafeln geschrieben, die man in demMufentempel auf dem Rerge Helikon in Böotien auf-bewahrte v). Auch der Bund, den die Maccabaekund Römer mit einander errichteten, wurde auf me-tallene Tafeln geschrieben. Man schrieb ferner aufSteine v) und Felsen. Dieß thaten besonders dieEgypkier x). Hermes Trismegistus soll seine Lehrenund Regeln mit Hieroglyphen aüf zwey Säulen ge->schrieben haben ^). Die zehen Gebothe der Israelitinwurden auf zwey steinerne Tafeln geschrieben r). InArabien schrieb man schon zu Hiobs aa) ZeitaufFel-sen. Noch jetzt trifft man im petraischen Arabien eineganze Reihe von Felsen, mit gewissen uralten bishernoch nicht entzifferten Schriftzügen an, welche in neue-ren Zeiten, durch Reisebeschreiber, unter dem Nah-men Gebet el Mokatab (die beschriebenen Berge), weilman lauter Schriftzüge daran erblicket, bekanntwor-den sind bb). Die Babylonier schrieben ihre erstenastronomischen Beobachtungen auf Ziegeln cc). DieAraber schrieben aber auch auf die Schulterblätter derSchöpse und Kameele, in welche fie die Schrift ein»gruben - diese Knochen dann durchbohrten, mit einemStrick zusammen reiheten, und sie dann als eine Chro-nik aufhingen 66). Die Isländer schrieben auf Wände-Balken, Stühle, Bettstellen und auf Schilde ee).Die Alten schrieben auch auf Leinwand 55), derenZubereitung man schon in sehr frühen Zeiten in demerfinderischen Egyplen antrifft, und deren Gebrauch,als Schreibmaterie- nach dem Zeugniße des PliniusHber die Zerstörung von Troja hinausrcichtxA). Die<Snsch Handb. d. Erf. 6. Th. Q