Schriftgießerei). 2Li
wahrend der jetzigen Revolution wurde nicht mehrauf dieses Verboth geachtet, und Herr Didot über-ließ Schriftabschläge an Ausländer.
Auf Veranlassung des Herrn Professor Wilsonin Glasgow hat die berühmte Schriftgießerei) da-selbst, die unter dem Nahmen 6Ia?ßov k.srrer-k'oun-<ier> bekannt ist, eine wichtige Verbesserung der Let-tern bekannt gemacht, wodurch das Ausziehen derLettern, welche» so oft in Eile des Drucks geschieht,wie auch das Verschieben der Lettern verhükhet wird.Herr Professor Wilson, der gern vollkommen cor-rccte, astronomische und nautische Tafeln liefernwollte, fiel vor einigen Jahren auf diese Idee. Erließ daher die Leitern so gießen, daß sie die ganzeSeite hindurch in einander schließen, und von kei-nem Schwärzeballen mehr ausgeriffen werden können.Dieses Schließen geschieht vermittelst eines kleinenhervorragenden länglich runden Knöpfchcns an je-dem Buchstaben, das genau in eine gegenüber ste-hende Kerbe paßt. Auch hat man in Glasgow nochandere Lettern zum correcten Druck der Bücher er-funden. Diese werden nähmlich mit zwey kleinenhalbzirkelförmigen Kerben gegossen, die einander ge-genüber sind. Sobald nun eine Seite gesetzt undzum letzten Mahl corrigirt ist, wird ein dazu gemach-ter messingener Draht hindurch gesteckt, sonach kannkein Buchstab von dem Ballen ausgeriffen werden k).
«) Cbevillier nom Ursprünge der Bnchdruckercy inParis. S.L4- b) Bayle bist. krst. WLreerbuL t. S.424. g. «) ttniverful-Lrr. Vt. 6z >. 6) Journal
für Fabrik, Handlung und Mode. 178z. Julius. S.18.19. e> kleine Chronik Nürnbergs. Alidorf >790.S. 85. t) Journal für Fabrik, a- a. L- > 793- Julius.