Band 
Sechster Theil.
Seite
250
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sLv Schriftgießerei

gab sogar den letztem eine angenehmere Gestalt.Auch errichtete er durch seine geschnittene Srampeleine neue Schriftgießerey in Wittenberg. Nach Ab-gang der zinkischen Schriftgießerei) errichteten dieBreitkopfe, Vater und Sohn, eine Schriftgießereiworin erst Zink selbst, dann ein Buchbindergescllein Leipzig, Nahmens Artopäus, besonders bey denTitelschriften, ferner der Schriftfchneider Schmidt,der in Antwerpen gelernt hatte, der Künstler Kaur-dorf und ein junger Russe Bankov, arbeiteten. Diebreilkopfischc Schriftgießerei) hat jetzt schon über 42»Schriftsvrten, und zeichnet sich durch die musikali-schen Typen und Landkartentypen aus s). Herr Jo-hann Gottlob Jmmanuel Brei'kopf erfand auch diebeweglichen Lettern zur chinesischen Schrift und gabeme Probe davon.

Johann Michael Fleischmann (geb. zu Nürn-berg, in der Vorstadt Wöyrd.17« 1, f >768) ver-besserte die Schriftgießerkunst.

Unter den Teutschen haben sich noch Lowingerund Baumann zu Nürnberg, und Hanns Richterin Wittenberg als Schriftgießer berühmt gemacht.

In Berlin wurde 174» die erste Schriftgieße-rei) angelegt, welche der jüngere Zink aus Witten-berg nach i/Lv in besser« Aufnahme brachte, undnoch jetzt gehört diese Schriftgießerei) den zinkischenErben. Dann befindet sich in Berlin noch eine kö-nigliche Schristgicßercy, welche Decker anlegte unddie nur französische Lettern liefert. Zu Halte sindzwey Schriftgießereycn und zu Königsberg eine z;).

In Frankreich war es lange Zeit verbothen,Schristabschlage an Ausländer zu überlassen;, aber