Schulen. 267
die Schule im Muleo zu Alepandrien, die Schulezu Caru in Asien, dieZeuzns unter dem August an-legte, die Schule zu Pergamus, die noch zur Zeitdes Augusts blühcte mm), die Schule zu Smyrna,welche Jccsius, nach andern aber Apollophanes, Leib-arzt des Antiochus Soter, stiftete, die Schule zuSalerno, die im zehnten Jahrhundert berühmt wur-de, ferner die Schulen zu Montpellier und Paris rm).
Man hat auch frühzeitig Versuche gemacht.Schulen für Taubstumme und Blinde anzulegen.Der Spanier Ein. Ram. de Carion lehrte den taub-stummgebohrncn Prinzen Emanuel Philibert von Ca-rignan reden. Helmont in seinem ^lpbabero nani-rali und Johann Conrad Amman, in seinem Trak-tat 8uräu5 locxusns betitelt, handelten schon davon,wie man Taubstumme reden lehren könne. JohannWallis (geb. i6>6, s 170^) schrieb ebenfalls äslogusla muro er torcüäo reääira. Indessen ist docherst der berühmte Abbe l'Epse zu Paris als der wah-re Erfinder der Lehrart zu betrachten, Taubstummezu unterrichten, womit er sich schon im Jahrbeschäftigte. Er schrieb ein besonderes Werk dar-über , welches den Titel führt: liniere ä'enleignsrles 8 c>urcls sr lVIuec;. Lber dl^on. 1784. Fast ausallen wichtigen Landern Europens wurden fähigeMariner nach Paris geschickt, um des l'Epec Me-thode zu lernen und davon in ihrem Vaterlande zumBeßten der Taubstummen Gebrauch zu machen, undnachdem er vielen seine Kunst mitgetheilt hatte, starber im Jahre 1790 zu Paris. Im Jahre 1778 kamder Kaiser Joseph II. nach Paris und hörte von derKunst des l'Epee. Nachdem er sich von derselbe«