Band 
Sechster Theil.
Seite
268
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^68 Schulen.

überzeugt hatte und wieder nach Wien zurückgekehrtwar, schickte er den Herrn Scörch nach Pans, umbey l'Epäe zu lernen. Als er seinen Endzweck er»reicht hatte, kehrte er nach Wien zurück, und nunerrichtete die Kaiserinn Maria Theresia ein Institut,worin Taubstumme unterrichtet wurden und worüberSlörch Oberaufseher wurde. Im Jahr > 78e dachteKaiser Joseph darauf, dieses Institut zu vergrößernund brachte im Jahr 1784 seine Entwürfe völlig zuStande. Nachher wurde der Director Storch (an-dere nennen ihn Storch) in Ruhestand gesetzt, unddie Direktion dem Herrn May übergeben. Jetzt sindin Rom und in mehreren berühmten Städten solcheSchulen für Taubstumme. In Leipzig errichtete der>etzt regierende Kurfürst von Sachsen ein Institut fürTaubstumme, worüber Herr Heinike die Oberaus-stchr erhielt; nach seinem Tode blieb das Institutunter der D'irection der Madame A. E. E. Heinike,weil sie von ihrem verstorbenen Manne den genaue-sten Unterricht über die Behandlung und den Unter-richt der Taubstummen erhalten hatte. Ihr assistirLaber dabey der Herr Land. Itreo). A. F. Petschke,der sich unter dem verstorbenen Heinike dazu bildete.Taubstumme Personen, und solche, die Sprachge-brechcn haben, werden von ihrem Lten Jahre an.ins Institut ausgenommen. Sie lernen daselbst deut-lich und mit Verstände laut sprechen , lesen, Briefe,schreiben und andere schriftliche Aufsätze verfertigen,sie empfangen Unterricht in der Religion, in denSprachen und nöthigsten Wissenschaften.

Jacob Bernoulli lehrte schon um 1667 zu Gensei» Frauenzimmer, das zwesi Monathe nach ihrer