Band 
Sechster Theil.
Seite
274
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2/4 Schwefeln der Tücher — Schweick»«.

Verbrennung des Schwefels ohne festen Rückstandhatte die ältern Chemiker verleitet, altes Verbrenn-liche Schwefel zu nennen. Daher zählten sie denSchwefel zu den Grundstoffen der Körper und redetenvon Schwefeln der Metalle, Pflanzen, der thierischenKörper und so weiter. Erst Becher und vorzüglichStahl s) haben diese Begriffe richtiger auseinandergesetzt und das eigentliche Brennbare vorn Schwefelunterschieden. Durch diese Untersuchungen ist zugleichdie Natur des gemeinen Schwefels genauer entwi-ckelt worden. Durch Verbrennung des Schwefelsunter einer mit Wasser gesperrten Glocke voll at-mosphärischer oder dephlogististrter Luft, wird dieseLuft beträchtlich vermindert oder phlogistisirt undLavcisier hat gefunden, daß die Säure, welche sichhierbey mit dem Wasser verbindet und den Schwc-felgcist bildet, am Gewichte mehr beträgt, als derSchwefel, woraus sie entstand b)

' s- Stuhl- mkällige Gcdunkrn und nützliche Bedenkenüber den Streit von dem so genannten katglniie. Halte-17,8-8- h- Gehler Physik. Wörterbuch. Ul S- 877 -

S chwe fe ln der Tücher. Das Schwefelnder Tücher, damit sie ganz weiß werden, warschon dem Plinius und Jfidor bekannt.

Schwefeln derWeine. Plinius gedenktschon des Gebrauchs des Schwefels beym Weine.Wismuth aufdie Schwefelschnitte, das ist, auf Stück-chen Leinwand, die in zerlassenem Schwefel getränktsind, zu str euen, um den Wein damit zu schwefeln, ^hält Doldius für eine Erfindung der Teutschen.

Schwcickark (Joh. Adam) s. Kupferstecher-kunst.