Band 
Sechster Theil.
Seite
283
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Schwimmküssen — Schwimmkunst. 28z

brüsk; unten wird er an leinene Beinkleider geschnallt,welche bis unter die Sohlen hinabgehen. Wenn man12 Pfund Korkrinde zu einem Kuraß nimmt: so kannman im Wasser schwimmen, ohne daß man einigeBewegung zu machen braucht. Will man mit einemPferde durch das Wasser schwimmen: so werden nochL Pfund Korkrinde vor den Sattel und F Pfund Kork-rinde hinter den Sattel festgebunden. Der Erfinderdieses Schwiinmküraßcs ist Bachstrom und machtesolchen in seiner Kunst zu schwimmen, Berlin, 1740.bekannt.

Jacobson Technot. Wörterbuch VI-S. 108.

S ch w i m m k ü ssen, die mit Federn von See-vögeln ausgestopft find und über die Arme gelegt wer-den, wo man sie zubindet, damit sie den Rücken,Hals und Brust umgeben, erfand Norberg. DirFedern von Seevögeln werden nicht feucht, wenngleich das Küssen überall naß wird.

Halle fortgesetzte Magle. 1788. I- B- S> 4 <>z.

Schwimmkunst ist die Kunst im Wafficnicht unterzusinken , sondern auf der Oberfläche desse-lben zu bleiben, so daß ein Theil des Körpers über dii»selbe hervorragt. Manche Körper schwimmen schon vorNatur im Wasser, weil sie specifisch leichter, als dasWasser sind. Man findet sogar Beyspiele von Mer-schcn, die im Wasser nicht untersinken, weil sie viilleichter, als das Wasser sind. Doch sind solche Bey-spiele sehr selten. Der Priester Dom Paolo Moccia irNeapel konnte im Wasser alle mögliche Stellungen an-nehmen und sank doch im Meere nicht weiter, als bismitten an die Brust unter, ob er sich gleich keines