2g6 Schwingung — Schwungkraft
Die Schwimmkunst nimmt ihre Grundsätze aus derHydrostatik. Der Engländer Everard Digby in sei-ner Schrift cle srrs namnäi libri äuci. tonclini. i;87und der Holländer Nikolaus Wimmen, haben dieSchwimmkunst zuerst in ein System gebracht, undsehr gut abgehandelt. Thevenot hat ihre Grund-sätze durch Figuren erläutert k). Auch Schwenker,Schott, Leupold, Keßler, und Wagenseil, habenvon der Schwimmkunst geschrieben.
Simon Stcvin sing schon an, die sehr verwickel-te Lehre von den Stellungen, und der Standhaflig-kcil schwimmender Körper zu betrachten, weiche Leh-re Daniel Bernoulli, Bouguer, Euler und Bvssuetumständlicher ausführten Z).
») Karsten Lebrbegrlff der gelammken Matbematikt.ltl. Tb- Hydrostatik. §. ,;i. Tagebuch eines Welt-manns. '772- ll. Th- S. 9>. b) Halle fortgesetzteMagie. 1788. ». B. S. 402. 40z. c) LlchtenbergsMagazin tt. V- z. St- S. 191. 6) Gehler ^ihusikal.Wörterbuch. III. S- 940. «) Ebendaf. S. 94>. k)Juvenel de Tarlencas Geschichte der schönen Wiss. undfreyen Künste, überseht von I. E. Kappe, >752. II. Tb-28.Kap. S..864. Z) Gehler a. a- O.1II.S. 94>.
Schwingung. Die schnellsten Schwingungen,die man bis jetzt in der Natur bemerkt hat, sind die,welche Hook auf den Flügeln kleiner Fliegen entdeckthat. Er bemerkte nähmlich, daß auf den Flügeln derkleinen Fliegen in einer Secunde viele hundert, jawohl tausend Schwingungen geschehen.
Schwingungen der Saiten s. Saiten.
Schwungkraft soll Änapagoras schon gekannthaben. Der Erfinder der Lätze von der Schwung-kraft war Huyhgens; er entdeckte den Mittelpunktdes Schwunges, und auch schon konische Schwünge.