Hs>8 -Seide.
ziehen. AufBefehl Heinrich IV. machte er indem Gar-den der Thuillcrien seine Versuche ins Große, und >ÜUZbeschrieb er seine Erfindung in einer besondern Schrift.Neuerlich find Herr Guardia, und Dou aus Valenciawieder auf die Methode gekommen k).
Herr Le Bon, erster Präsident in der Rechnung-;-Lämmer zu Montpellier, erfand im Jahre 17,0 dieKunst, aus dem Gewebe der Spinne die schönsteSelde zu spinnen, solche zu färben, und Strüinvfc,Handschuhe und Westen daraus weben zulassen, undwurde also der Entdecker einer neuen Art Seide,nähmlich der Spinnenseide. Er ließ dem König Lud-wig XIV. eine Weste, und der königlichen Gesell-schaft der Wissenschaften ein Paar Strümpfe vonsolcher Spinnenseide verfertigen. Die Strümpfe wo-gen 2s Unze. Dreyzehn Unzen Spinncngewebe ga-ben vier Unzen reine Seide, und sechs Qucnlck'ensolcher Seide, geben ein Paar Handschuhe I). Hau-sen , Professor der Mathematik zu Leipzig, brachtevon seinen Reisen ein Paar Handschuhe von Spin-nrnwebenseide für den König von Pohlen, Augusrden Zweyten, mit.
Seit dem Jahre 1730 hat man in Frankreich >50neue Arten seidener Stoffe erfunden, und darunte. findroo von des Herrn Galantier Erfindung a).
Herr Raoul, Parlamenrsrath von Bourdeanx,uud Herr von Reaumur entdeckten, daß die Rau-pen auf den Fichrciibäuinen eine sehr feste, und ziem-lich häufige Seide geben n).
Die Kunst, die Seide von ihrem Firniß, ohneSeife, mit Sonde zu reinigen, erfand Rigant vonSt. Quintin, der auch den von der Akabenne zuLion 1761 darauf gesetzt^ Preist erhielt 0).