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egyplische Hermes 3 ), nach andern die Isis in Egyp«renk), daher es auch besonders von den Frauen-zimmern geschlagen wurde; nach andern erfand esZelmis, ein Priester des Jupiters in Creta c). DieAbyssinier glaubten, Thot habe dieses Instrumentaus EgYPten nach Aethiopien gebracht 6).
2) Geschickte der Wissenschriften In der Mark Bran-denburg v. I C. W.Moehsen. k) tbchor. Orix.
!l. c. 21. c- ForkelS Geschichte der Musik. 1. TbG. Z« 7 . Ebendaselbsi S. 87 .
Sittenlehre, Tugendlehre, Ethik, Mo-ral, ist die Wissenschaft, welche lehrt, wie sich derMensch verhalten muß, um zu einer dauerhaftenGlückseligkeit zu gelangen. Sie wurde entwederallegorisch oder eigentlich und offenbar vorgetragen,Die allegorische Lehrart war entweder hieroglyphisch,oder symbolisch, oder emblematisch, oder mystisch.Die eigentliche Lehrart der Ethik war entweder pa^ränetisch. oder historisch, oder dialogisch, oder sy-stematisch.
Die alten Egyptier trugen schon eine eben so gro-ße Sorgfalt, die Lehren der Siltenlchre auszuüben,yls sie andern vorzutragen, und bedienten sich derhieroglyphischen Lehrart. Bey ihnen schöpften Moses,Pythagoras und Plato viele Kenntnisse.
Der älteste Sittenlehrer, von dem etwas aufunsere Zeiten gekommen ist, war Moses, der denGrund zur geoffenbarten und zwar zur jüdischen Sit-tenlehre legte, die hernach durch die Sprüche undden Prediger Salomo, wie auch durch das Buch derWeisheit und Jesus Sirach noch mehr ausgebildetwurde. Die geoffenbarte christliche Sittenlehre, wel-