Band 
Siebenter Theil.
Seite
29
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Spinnmaschine. 2g

Herr Duchaing von Cholet in Anjou eine Spinnma-schine erfunden habe, durch welche eine einzige Per-son >2o kleine Spuhlen spinnen, zugleich lLv Strän-ge, doppelt oder einfach oder so vielfach man will,auffpuhlcn und in so künstliche Knaul bilden kann,als die geschickteste Person nicht im Stande ist. DieMaschine hüt ein sehr schönes Anfchn, weil die gan-ze Sache durch Figuren geschieht/ die die Gestalt vonMädchen haben, welche alle diese Geschäfte ver-richten c).

Herr Andrä erfand eineSpinnmafchine ohncTritk-räder, welche den Beyfall der Akademie der Wissen-schaften zu Paris erhielt; ste wurde 1788 bekannt ä).

In eben diesem 1788- Jahre wurde bekannt'gemacht, daß Herr Eisenlohr, Rechnungs-Rath undVerwalter des Zucht- Arbeits- und Waisenhauses zu.Pforzheim eme Spinnmaschine erfunden habe, die-so bis s r Spindeln hat und wodurch eine beträcht-liche Menge gesponnener Wolle in einem Tage gelie-fert werden kann. Von dieser und einer andern Ma-schine, wodurch die rohe Wolle in außerordentlicher.Üuantität gut verstrichen und zu spinnbaren Töckchenoder Würfchen geformt werden kann, hak der HerrErfinder eine genauere Beschreibung versprochen e).

Im Jahr 1739 gab Herr Professor Acinholdin Osnabrück eine Beschreibung seiner erfundenenSpinnmaschine heraus. Er hat sich bemühet, der-selben durch neue angebrachte Instrumente immermehr Vollkommenheit zu geben , wobey er eine weitbehendere Proportion ausgefunden, und überhauptdie Theile und das Ganze weit bequemer eingerich-tet hat, daß man sie nunmehr, wenn man die Sa-