Band 
Siebenter Theil.
Seite
30
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Spinnmaschine.

che ins Große treiben will, mit leichter Muhe bisauf >ooo Faden einrichten kann. Besonders ist sienoch mit einer Beschreibung und Abrissen vermehrtworden, wie sowohl die Spinn- als Krahmaschinedurch ein Gewicht, das man nur alle 12 Stundenaufziehen darf, in Bewegung erhalten wird. Dieganze Maschine ist so einfach, daß sie jeder guteDrechsler verfertigen kann. Um fie in Bewegung zusehen, kann man sich außerdem Gewichte, auch desWassers, eines Menschen oder Thieres bedienen.

Auch Herr Hcinlin in Augsburg, der ehedemdie Handlung erlernte, hat sich durch Verbesserungder großen Spinnmaschinen wegen seiner mechani-schen Kenntnisse vielen Ruhm erworben.

Ein Mechaniker zu Lambeth in England hatim Jahr 1790 eine Maschine vollendet, die langeund kurze Wolle auf das vollkommenste spinnt undman baute im gedachten Jahre zu Lambeth ein Ge-bäude , welches iLoo Spinnräder enthalten sollte,die alle von einer Dampfmaschine getrieben werden,deren Kraft die Starke von 20 Pferden übertrifft 5 ).

Der Schreinermeister Richter in der Ruhl, bothim Jahr >791 eine Spinnmaschine von seiner Er-findung zum Verkauf an. Sie spann zwölf Fadenauf einmahl und eine Person kann ohne Anstrengungtäglich ganz gemächlich eill Pfund Baumwolle, auchdas Garn so fein man es haben will, darauf spin-nen. Der Preis für diese Maschine war 20 Rthl.aber eine dergleichen mit 8 Spuhlen, die durch blos-ses Drehen Rundschnüre kleppelt, kostet 6 Thaler»).

Jsaac Gottlieb Bötticher, geb. den 21. Aprilli/L2 zu Magdeburg, wo er auch als Vicarius und