Spiralpumpe. z-
») Wol«s4 M-Ilb-M.ik. Lex. Leipzig. >7>6. G. ,Zi2.unter lpiraii» linss. b) I. A. Fnbricii allg. Historieder Gelehks. >7Lr. r, B- S. 19Z. c) Juvenel de Car-lencas Beschichte der schönen Wiss. und freyen Künste,übersetzt von I. E. Kappe. 1749. I- Th. r. Abschn.IZ. Kap. S- 27z. st)-^ct. Trustitor. 1691. p. 14. sog.
Spiralpumpe wurde 1746 von AndreasWirz, einem Zinngießer zu Zürch erfunden, abererst 20 Jahre h.-rnach durch Zicgler von Winterlharim Zten Buche der naturforschenden Gesellschaft be-kannt gemacht. Nachher schrieb auch Daniel Ber-noulli eine Abhandlung davon, und ruckte sie 1772in die petersburgifchen Commentarien ein. Nach sei-ner Angabe wurde sie zuerst 1772 zu Florenz errich-tet, und durch angestellte Versuche wurde ihr großerVorzug vor andern Pumpen erwiesen, nähmlich dasWasser viel höher damit zu heben, als mit andern.Sie besteht aus einem schneckenförmigen Rade, wel-ches inwendig einen Spiralgang hat , der an bey-den Seiten mit Boden bedeckt ist. Auf der Flächedes Rades ruhet lothrecht eine Welle, welche zurHälfte hohl ist, und an dem Mittelpuncte des Ra-des sich gegen den Spiralgang öffnet, oberwärtsaber in eine gekämmte Pumpenröhre hineingeht, DasRad liegt soweit unter Wasser, daß die Welle mitdem Wgffer parallel ist, und da es im Umkreiseeine Oeffnung hat, wo der SpiralganZ ausgeht, soschöpft es im Umdrehen zugleich Wasser und Luft, unddnrch die gegenseitige Wirkung beyder Materien wirddas in den Mittelpunkt des Rads versammelte Wasserin die Höhe gedrückt, und zur Mündung der Pumpen-röhre hinausgetrieben. Bernoulli hat die Maschine