Band 
Siebenter Theil.
Seite
40
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40 Spitzbergen — Spitzen.

durch Schlangcnwindungen vermehrt, und Nicanderhat fie no h vollkommener gemacht.

Abhii dlimpen dcr schweb. Akad. der Wlff. 1783. vonKästner überseht. IV. D- S- 38. folg.

Spitzbergen, welches auch Spiegelbergcn,und von den Engländern Newland genannt wird,wurde 1496 von den Holländern entdeckt, die ihmdiesen Nahmen gaben, wegen einer großen Anzahl,längst dieser Küste hin befindlicher spitziger Berge «VAndere sagen aber, Heinrich Hudson habe dieses Land>60/ zuerst entdeckt b).

») I- F. Budbel qll§. H>g. L«s. Le>r-'g. ,700. !'/.E. 475. a- b) I. G. ForUer- Geschichte der (?,, . -

gcn- Frankfurt an der Oder-

Spitzen, gestickte und geknnppe l te. Diegestickte Spitzen sind die ältesten , und kamen aus Ita-lien , besonders aus G.cnua und Venedig nach Leurkch-land und Frankreich. Um > o6L ließ der Comte de Mar-san seine ehemahlige Amme du Mvnr, mit ihren vierTöchtern, aus Brüssel nach Paris kommen, wo ficeine Manusaekur von gestickten Spitzen anlegte a).

DaS Knüppeln der Spitzen ist eins teutsche Erfin-dung, und wurde von der Barbara, Christoph Utt-manns Ehefrau, zu St. Annabcrg im meißnischenErzgebirge, im Jahre iLür, erfunden; diese Fraustarb iz7; im 6iten Jahre ihres Alters b).

Mathias Opferkirch, Musselin - Pikee- und Kunst-weber, hat eine Maschine erfunden, auf welcher dieganz ftidenen, oder sogenannten Florentiner, oderFehl-Schuß-Spitzen von allerley Breite und Desseinsdergestalt verfertiget werden, daß auf jedem Stuhl,in einem einzigen Tage, und mit der bloßen Hand-anlegung eines der kleinsten und zartesten Kinder,