Stäubchen — Stahl. /r
Stäubchen, Atomen. Die Erfindung desLehrgebäudes von der Entstehung der Welt durch denZusammenfluß der Atomen wird von einigen dem Phö-nizier Moschus aus Sidon zugeschrieben, der noch vorder Belagerung von Troja lebte s). Es ist aber wahr-scheinlicher, daß der Grieche Leucippus das Lehrge-bäude von den Stäubchen erfand b), welches hernachDemocritus mehr befestigte. In diesem System desLeucippus liegt schon der Grund zu der Wahrheit,Paß die Körper, die sich drehen, sich so viel, alsmöglich ist, vom Mittelpunct entfernen c). Epicurmachte sich die Erfindung des Leucippus zu Nutze,ohne seiner zu gedenken ä). Cartestus bildete daraussein System von den Wirbeln.
a) Ztia'oo. I.id. XV!. Lir. 8exlu» Vinpiricus4 ävert. IVIatkemat. 567. b) Iboma, Luroerekseol. ktiilok. !.!!>. l. c.6. p. z.14. >694. Lee.
Van. Vuelius in Lsns. kkilot. Lartslianae. t!a9. VIit.
>0 Banle HIst. krtr. Wörterbuch. >743 tll.k' 98.99- tl) 6!c. cts nat. Vsor. Vib. l. esp. 26.
Stahl (D.) s. Alkali, Phlogiston, Pulver,Wundersalz.
Stahl ist ein gereinigtes, durch alkalische,ölichte Salze derb, dichte und spröde gemachtes Ei-sen, welches theils durch Ausschmelzung dazu dien-licher Skahlsteine, theils durch künstliche Cementirungaus gutem Eisen in verschlossenen Kästen bereitet wird.Die erste Art Stahl zu machen wurde zufälliger Weiseaus den Eisenhammern erfunden; man zog nähmlichaus dem geschmolzenen Eisen die unreine Glasschla-cke heraus, wodurch das Eisen seinen natürlichenSchwefel verlor und immer zäher wurde. Die künst-liche Art, den Stahl durch Cementirung zu bereiten.