Band 
Siebenter Theil.
Seite
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Stampelpapier. 9A

kann, und zur Vermehrung der Einkünfte des Re-genten oder deS SlaatS dienet.

Daß daS Stampelpapier in Spanien schoneingeführt gewesen sey, kann nicht bewiesen werden;man vermuthet vielmehr, daß man zuerst in Hollanddas Papier aus der vorhin angezeigten Absicht gc-stämpelt habe, weil die Stampelsteuer schon imJahr ^624 eingeführt war a). Im Jahr 1668 wardie Stampelsteuer in Spanien, besonders inNiederlanden b) eingeführt ; in Frankreich gabder König Ludwig XIV. im Jahr im Mo-nath März ein Edikt, dem zufolge ein gewisses Zei-chen aufs Papier und Pergament gedruckt werden soll-te, damit alle Akten, die man im Königreich ausfer-tigen würde, giltig seyn möchten; dieses Edikt kamaber nicht zur Vollziehung, daher 167z der Gebrauchdes Skämpelpapiers aufs neue angeordnet wurde c).In Kursachsen wurde das Stampelpapier am 22. März1682, und in Kurbrandenburg am iL. Julius dessel-ben Jahrs eingeführt ä). Im Jahr 1690 kam in Nürn-berg das Stampelpapier aufe). In einem Ausschrei-ben des Königs Friedrichs August II. vom 17. Junius^des Jahrs 1700 handelt ein besonderer Artikel von demStampelpapier und dessen Jmpost s). Im Jahr 1709,am 20. Februar, wurde das Stämpelpapicr auch imHannoverischen eingeführt x).

s) B.ckmann« Beyträgt zur Geschichte der Erfindunggen. r. B. L. z<> 6 . t >7 WehrS vom Papier. >789.

D. 1-6 irz. Altgem. Magazin der Natur, Krugeund Wiss. Leipzig -7Z2- Tb. E. > 4 . folg- <17 An-tipandora I. S- 4z >. «-) Kleine Ghronik Nürnbergs.Alldorf 1790. S. 89- sl Univers. Lep.XXVI. 9.64^,Webr« vom Papier. 1789- E- >r 6 —rag.

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