Band 
Siebenter Theil.
Seite
104
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zv4 Sternbilder.

Sternbilder deS Thierkreises und 24 außer demselbenkannten c).

Die jetzt gebräuchlichen Sternbilder sind von denGriechen zu uns gekommen. Einige meinen, Chirvnhabe bey den Griechen die Sternbilder erfunden 6 ),aber Bailly und Goguct zweifeln daran. Wahrschein-lich haben die Griechen ihre Sternbilder großentheilSvon älteren Völkern angenommen, aber mit ihrereignen Mythologie und ältesten Geschichte in Zusam-menhang gebracht, und Chiron wird nur als dererste genannt, der die Griechen einige Sternbilder,als den Lrivn, die Hyaden und Plejaden, kennenlehrte e). Eudoxus lernte die Sternbilder bey denEgyptiern kennen, und machte die Griechen näherdamit bekannte). Die alten Griechen halten über-haupt 48 Sternbilder, deren Nahmen 1200 Jahrevor Christi Geburt erfunden worden seyn sollen.Aratus lernte die Sternbilder in Egyplen bey demCudoxus kennen, und beschrieb ste 2^0 Jahre v. C.G. in einem griechischen Gedichte g), welches Ci-cero , Cäsar Germaniens und Avienus in lateinischeHexameter übersetzt haben Ir). Nach diesen griechi-schen Sternbildern richtete Hipparch 12» Jahre vorC. G. sein Verzcichniß ein, und da uns Pkolcmäusin seinem Almagcst dasselbe erhalten hat: so führendie 48 darin vorkommende Bilder noch jetzt denNahmen der potolemäischcn. Diese Sternbilder sindfolgende: 1) die zwölf Sternbilder des Thierkreisesals: Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe,Jungfrau, Waage, Scorpion, Schütz, Steinbvck,Wassermann, Fische. 2) Ein und zwanzig Stern-bilder in der nördlichen Halbkugel, als: der große Lär,