Band 
Siebenter Theil.
Seite
108
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i«8 Sternbilder,

dem Sternbilde vorkommen, mit den Buchstabendes griechischen Alphabets so bezeichnet, daß mandem größten oder hellsten Sterne den ersten Buchsta-ben oder «, dem Sterne von der zweyten Größe,den Buchstaben st u. s. w. beylegt. Reicht aber dasgriechische Alphabet für ein Sternbild nicht hin: sonimmt er das lateinische Alphabet mit zu Hülse.Doppelmayr ist hiervon abgegangen, und hat dieSterne mit lateinischen Buchstaben in einer ganzandern, aber sehr unbequemen Ordnung bezeichnet.

Julius Schiller, ein Patricier zu Augsburg,fand die heidnischen Sternbilder anstößig, und be-ichte den Thierkreis, um 1627, mit den Bildernder zwölf Apostel, die nördliche Halbkugel mit Fi-guren des neuen, und die südliche mit Bildern desalten Testaments. Wilhelm Schickart, Professorzu Tübingen, gab im Jahre idzy wenigstens denalten mythologischen Bildern biblische Deutungen.Erhard Weigcl bildete aus den Srernfigure» Wav-vcn der europäischen Fürsten und anderer Stände,z. B. aus der Leyer die Harfe von Irland, ausdem Siebengestirn das Einmahlcins, welches dasWappen der Kaufleute seyn sollte. Doch haben sol-che Unternehmungen keinen Beyfall gefunden, unddie Bilder der Alten haben die Oberhand behalten.

a) Dei Herrn Abt Pluche Geschichte des Himmel«Dresden. -740. 8- b) Hjob 9, 9. Kap. 38, 3'- 3?-c) Dioä. It. c.Zi.x-, ,44. 14^. Court de Guebe:lin. 1 on>. IV. S. 10. c) 6Ism. Alex. Ltrom. I. p. züo.36,. k) Reccard Lehrbuch der Berlinischen Realschulen-1783. r.Abtheil. S.343. g)

ex sclit. lob. k'stii. Oxon. 1672.8- b) Lkronomic»veterum lcripta ila^ogics tzraocs et latins. Ueiäelb.