Band 
Siebenter Theil.
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109
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Sterndeutcrcy--Stcrnkartey. 109

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Virgil. 6eorß. I. Z2. I. A. Fabricii aüg. Historie

der Gelehrs. 17Z2.2.B. S- 764.

Sterndeuterey f. Astrologie.

Sterne s. Fixsterne.

Sternkarten, Himmelskarten, sind Vor.stellungen der Himmesfläche mit den Sternen undBildern, oder auch einzelner Theile derselben aufebenen Flächen.

Da die Theorie der Planisvhäre schon voinPtolemäus bearbeitet war, und solche Verzeichnun-gen der Kreise an der Himmelskugel, unter denNahmen der Astrolabien, bey den Astronomen im:6trn Jahrhundert häufig gebraucht wurden, sobrachten schon die ältesten Verfcrtiger der Landkar-ten, Sebastian Münster, Ortelius u. a. solche Ab-bildungen der Gestirne auf Planisphäre, in der Fol-ge auch Blaeu, Peter Schenk, Gcrard Valk, Eim-mart u. a. Sie sind aber noch nicht alle nach richtigenProjektionen gezeichnet. Richtig entworfen sind diePlaniglobien von Habrecht 1628, die Planisvhäricnvon Bartsch 1624, die Hemisphänen des Harrisvon 1690.

Unter den Vorstellungen einzelner Sternbilder zeich-net sich besonders Joh. Bayers Uranometrie vom Jahre160-z aus, wo alle Sternbilder nach des Tycho Ver-zeichnis aus Fi von Alexander Mair schön gestochenenKupferplattcn dargestellt sind. Hevel fügte 1690 sei-nem Stcrnverzeichniße einen sauber gestochenen Him-melsatlas auf ^4 Platten bey, welche auch die südli-chen Halleprschen, und die vom Hevel selbst hinzuge-