Band 
Siebenter Theil.
Seite
110
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Sternkarten.

fügten Sternbilder enthalten. Die beßten und voll-ständigsten Himmelskarten sind von Flamstcad, dieerst nach seinem Tode 172«^ herauskamen. Forliirhat >776 eine inS kleine gezogene Ausgabe davonbesorgt, und die neuern Sternbilder des le Mon-nier, und de la Caille, auch zwey Planisphäre,welche die hohle Seite des Himmels darstellen, wieauch eine Karte beygefügt, die dazu dient, sich dieSterne durch Zusammcnzichung der vornehmsten mitgeraden Linien bekannt zu machen.

Der P. Pardies hat >674 den Himmel auf sechsnach der Cenkralprojection verzeichneten Karten vor-gestellt.

Doppelmayr gab im Jahre 1742 in der Homma-uischen Dfficin zu Nürnberg einen Atlas von astro-nomischen Karten heraus, wovon 10 eigentliche Stern-karten , vier davon Planisphäre sind, und sechs an-dere stellen den Himmel auf sechs Ebenen vor, aufwelche die Lentralprosection des zugehörigen Theilsder Himmelskugel verzeichnet ist.

Vougoody gab i. I. 1764 Planisphäre heraus,welche auf zwey großen Blattern die erhabne Seiteder Himmelskugel vorstellen, und Fortin hat >77»-eine neue vermehrte Ausgabe davon besorgt, und Funkin Leipzig hat die Vaugondischen Karten umgekehrt,und die hohle Seite dargestellt, welches schon dela Lande 0738 vorgezogen hatte.

Die Planisphäre des P. Chrysologue de Gy stel-len die erhabene Seite des Himmels vor; er erklär-te ihren Gebrauch im Jahre »778.

Herr Bodc hat 1782 von der Fortinschen Ausgabedes Hlamsteadischen Atlas eine sehr verbesserte Auflage