Storchschnabel »ry
dem Zeichner auf eine Seite und in gleicher Stel-lung zu stehen kommen b).
Der französische Mechanikus Langlois hat einenStorchschnabel verfertiget, dornst für einen der bes-ten gehalten wird c); er gab auch eine Anweisungzum Gebrauche desselben heraus.
Der optische Pantograph wurde - 778 vom HerrnSikes in Paris erfunden. Vermittelst dieses Instru-ments kann man ein Bild mit allen Proportionen,Colorit und Schatten abzeichnen. Es hat den Vor-zug, daß man damit auch diejenigen Bilder abneh-men kann, die sich nach ihrer Proportion nicht indie Camera obscura schicken ä).
Christian Friedrich Krull, gebohrcn zu Hessen imFürstcnthum Wolfenbüttcl am i rten Aprill, 1743,gestorben zu Braunschweig >787, erfand einen verqbesserten Storchschnabel, der aus 4 Linealen be-stand, die ein Oblongum bildeten. Der Storchschna-bel hatte eine doppelte Hülse für den Bleystift, umihn während des Zeichnens mehrmahls herausnch«Aren und schärfen zu können e-.
Einen einfachen Storchschnabel zur Verjüngungder Schaktenriße, den sich ein jeder selbst verferti-gen kann, beschrieb C. F. Müller i. I. 1780.
Herr Professor I. G. Stegmann in Marburgerfand und beschrieb im Jahr 1780 einen Panto-graph mit zwey gezahnten und drey Fuß langenMessingenen Linealen t).
a- Nachrichten von dem Leben und den Crfindun-aen der berühmteren Mathematiker. 1788.. t- Th.E. 247. Abhandlungen der Äönigl. SchwedischenGesellschaft der Naturkunde a»tz Jabr >756 , cdirt>757- >8- B. Jabtonskie All^rin. Lex. Lrixzig.-707, jt. S. 148z. 6^ UnterhilcendeS Schauspiel