Band 
Siebenter Theil.
Seite
120
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Stoß (Johann Michael) s. Leinenvapier, Papier.Stoß der Körper. Wenn ein Körper seineBewegung nicht fortsetzen kann, ohne einen andernvor sich aus der Stelle zu treiben: so sagt man, erstoße den letzter«. Dadurch wird der Zustand bey-der in Absicht auf Ruhe und Bewegung geändert.Es scheint gleichsam ein Theil der Bewegung deseinen in den andern überzugehen; man nennt daher,was hier vorgeht, auch Mittheilung der Bewegung.

Bis aufDescartes Zeit herrschte tiefes SlMichwei»gen über die Gesetze des Stoßes; selbst Galckci bringtnur wenige Erfahrungen für besondere Fälie bey undbemerkt, die Kraft des Stoßes sey unendlich m Der»gleichung mit der Kraft des Drucks. Descartcs scheintes zuerst gefühlt zu haben , daß es für die Mittheilungder Bewegungen bestimmte Gesetze geben müße, aberfeine Bemühungen, sie zu finden, waren höchst unglück-lich , weil er sich an metaphysische Ideen hielt und dieErfahrung nicht befragte, daher er in Jrthümer gerietst.Auch haben nach ihm der P. Honvratus Fabri,Joachim Jung», a. wenig richtigeres gcl.hrt. Etwasbesser ist, was Dorelli >666Oe xercustionis bey-bringt, ob es gleich nur auf besondere Fälle, ohneallgemeinen Zusammenhang, gerichtet ist.

Im Jahr ,668 machte die königl. Societät derWissenschaften in London den Wunsch bekannt, daßdie bcßten Mechaniker unter ihren Mitgliedern die