I-Z4 Stndirlampe — Stückgießerkunss.
arbeit wird aus durchsiebten meisten Marmor UndKalk, oder aus zerflossenen Gypsflein, den manmit Wasser vermengt, bereitet, und besteht ausZierrathen in halberhabener Arbeit. Für den Erfin-der der Stuckaturarbeit wird Margarithone, ein Ma-ler, Bildhauer und Baumeister (geb. zu Arezzo > -4o,1 ° >3 >7)/ gehalten a). Johann Nanni von Udine(geb. >4y4, f >L64), aus der venezianischen Schu-le, stellte das Verlorne Geheimniß, die schöne Stu-kkatur der Alten zu machen, wieder her b). AusItalien kam diele Kunst nach Teutschland und Mat-thias Lotter, ein Bildhauer und Stuccador, machtesie r6yz in Augsburg bekannt c).
"lftaem. Küngler:?er- Zürch >76^. S. zrr. i>)Jacllblon «erbnol. Wörterbuch. IV. S.ZZL. Lauenburg.geneal. Kalender. 17-6. c) KunN- Grwerb: und Hand-werkiaelchichte der Relchestadt Augiburg, von P. vonStetten dem jüngern. I. 1797. S. 442. 44Z>
Studirlampe s. Lampe.
Stuhl. Man schreibt dem Dädalus die Er-findung der Stühle zus); die elfenbeinerne Stühlefür die Senatoren erfand Lranquinius Priscus b).
<») lügor. Oritz. I.ik. XX. c. I. b) llolkwannjl.sx. univerk. unter l'ranguiniuL I.
Stuhlmacherzunft wurde seit 174L inBerlin errichtet, vorher machten die Tischler dieStuhlgeflelle.
Wltkcnbrrglschet Wochenblatt. 1776. 6. St. z».
Stückgießerkunfl wollen die Chincscr er-fundenhaben 2).Mehrereö hievon wird man unter demWorte Kanone finden. Der PfalzgrafRuvert erfanddie Kunst, das Eisen welch und zache zu machen und