Stumpf— Stunden. i
eiserne Stücke daraus zu gießen, und der Freyh. Ca-spar Fürstenberg erfand die Kunst, das Eisen wicSrahlzu bereiten. Der Barron Prinz, Castriotto und EliasKlicker zu Augsb. verstanden auch die Kunst, das Eisenund andereMetalle weich und zähe zu machen undStückedaraus zu gießen b). Besonders wird vomEIiasFlik--ker zu Augsburg gerühmt, daß er eine Methode erfun-den habe, die Stücke und Kanonen viel leichter undbequemer zu gießen, als damahls gewöhnlich war, unddaß ihm zur Ausführung dieser Erfindung von hohe«Orten große Summen Geld verehrt wurden c).
a) Allstem. Hist. Les. t. p. 6zz, ti) I. A. Fabrlclt«llst. Historik der Gelehrt. > 75» z. B S. >041. Tu:rleuk Kung-undWerkschule.t.Th. >.B. LZ.Kax. L.6ov.
Stumpf s. Kleefcimen.
Stunden sind ein Zeitmaaß, worunter mandie Eintheilung des Tags und der Nacht in zwölf gleicheTheile versteht. Die Egyplicr sagen, Hermes Trisme-gistus, oder Mcrkurius habe den Tag in , 2 gleiche Thei-le getheilt, worauf er durch die Beobachtung gefallenseyn soll, daß derCynocephalus, ein demSerapiS gehei-ligtes Thier, des Tags ixniahl in gleichen Zeiträumenfein Wasser gelassen habe; daher suchte er eine Maschinezu machen, die eben diese Wirkung that, und den Tag in12 gleiche Theile theilte 3), Andere schreiben die Erfin-dung der Stundenden Babyloniern zu; s. Sonnenuhr.
Beyden Griechen gedenkt Homer erst der Mittags-zeit, hat aber noch kein eignes Wort dafür, sondern um-schreibt es durch Hcfiodus gedenkt auch der
Nachmiktagszcit; um dieleZcit waren also denGrieche«vier Zeiten des Tags, nähmlich Morgen, Mittag, Nach-mittag und Abend, bekannt. Man mcnrt, Än^imenes