Tabacksbeitze. 149
1788- 414. «4 B«ckm->nns Brnkräge IH.B. 2. St.
S.2Ü6. p/ Erlaoger,;«t- ZcNimg >791. 4z. Sk- S.688- q) Anktp>ind»ra ll. S. Z72. r) BickomnnsTechnol. S. 217. 5) Zitknulschcr Schauplatz von Carp-zov und Spicl^r 41 . S. 22z. t) 4 ok. > 4 eanäri 1 'aba-cologi,». I-ugd. L<»t. 1626. p. 242. u) Spiilcr ausKamprads Leißnlgkcr Cbrovlta. S. 442. v) Skockbol:mcr Moguln 4 > 4 . Tb- 1756. G. >8Z. ^v) Wals-r»Appenzellllchc Ch^on. S. 624. x) Sinner Vo/ags tii-üor. et Imitier, ciitas I.-r tuills occicheatale. II. 2>. 276./) Beckmanns Techno!. S- 219.
Tabacksbeitze. Die erste gedruckte Beschrei-bung einer Tabacksbeitze lieferte Johann Neander imJahre 164» n). Jin Anfange dieses Jahrhundertssoll ein Jude in Holland, weil er zuerst Cascarillezur Beiße gebraucht, große Reichthümer erhaltenund Volongaro in Frankfurt soll in weniger als .50Jahren mit seiner Beiße Millionen gewonnen ha-ben b). Der Schulhalter Leumann zu Lebus, ei-ne Meile von Frankfurt an der Oder, hat folgen-des Mittel gefunden, den schlechtesten Taback zuverbessern. Man nimmt auf ein Quart reines Was-ser drey Hände voll Kirschblatter und laßt dieseszusammen bis auf ein Viertel Quart einkochen,gießt sodann das Wasser von den Blättern ab, laßtes erkalten, und thut etwas Salz hinzu. Mit die-sem Wasser feuchtet man den geschnittenen Tabackan und drückt ihn in eine Dose ein, man muß ihnaber einen Tag um den andern umrühren, damiter nicht schimmlicht wird, und ihn dann wieder ein-drücken. Durch diese einfache Zubereitung, die