Band 
Siebenter Theil.
Seite
152
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L2 Tabackspfeifen.

Canada hatten eine große mit allerley Bändern undbunten Läppchen gezurce Tabackspfeife, die sie Ca-lumek nannten u). In Holland rauchte man >570noch aus kegelförmigen von Palmblättcrn zusam-mengeflochtenen Röhren b).

Im Jahre >§8^ sahen die Engländer zuerst thö-ncruc Pfeifen bey den Wilden in Lrnginien, fo vieldamahls durch Richard Greenville-davon entdecktwar. Es scheint auch , daß die Engländer bald dar-auf die ersten thönernen Pfeifen in Europa verfer-tiget haben c).

O. Johann Jacob Franziscus Vicgrius, einöstreichischer Arzt, erfand im Jahre .c>8<> die Pfei-fenröhre, welche eine Schwammbüchfe haben undzeigte, wie man vermittelst eines in Eßig getauch-ten Schwamms den Taback gemächlicher und nutweniger Nachtheil für die Gesundheit rauchen kön-ne; doch hatte man schon im Jahre rci/o Pfeifenmit einer gläsernen Kugel, um die öligtc Feuchtig-keit darin zu sammeln ä).

Der Gebrauch, den Tabacksrauch erst durchdas Wasser gehen zu lassen, ist bey den Persern auf-gekommen, welches Veranlassung gegeben hat, auchin andern Ländern gläserne Tavacksmafchmen ein-zuführen e).

Jnblonskke Uygem. §ep, Lelpzlg. 1767. H. S.>Li i, l>) Beitmaims Techno!->787. S.ü>6. c> Lsm-äeni e^nns!. rer. vrnß!ii:>lr. et ttibvenicsr. reANanlebNilnbeltis. l-onclini. 161^. p. Z88- <>li ann. >L8F.ä) Beckmanns Technol. >787- S. 2,^. e) Iablons-kle a- a. O- S- -s",