Band 
Siebenter Theil.
Seite
151
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Tabacksmühle — Tabackspfeifen. izr

cher er durch eine kleine Röhre Taback auf denRücken der linken Hand schüttet und ihn so gn dieNase bringt s).

Herr Martin, ein geschickter Lackirer zu Pa-ris, hak im Jahre 1740 die Kunst erfunden, Do-sen , Schachteln u. s. w. von geklebtem Papier zuverfertigen b).

Die Schnupfkabacksdoftn von Leder, die demSchildkrot ähnlich sehen und fast gleich kommen, er-,fand der Schoktlander Thomas Clark und sein Sohnzu Edinburg im Jahre ^7^6, worüber er von demKönig Georg ll. in England, ein Privilegium auf,4 Jahre erhielt. Flachat sahe dergleichen Dosenschon vor >766 auch in Bologna verfertigen. InStettin verfertiget sie der Soldat Kaspari von derLeibeompagnicdcs von WinlerfcldilchenÄcgimcnls c).

-i) Pandora, 1788. K7 Jacodsyn Tschnyl. Wörttrb.

III. S. 192. c) Ebendat. tt- S. L78.

T a b a ck s IN ü h l e, auf welcher der Tabackzugleich gerieben und durchgcsichtct wird, hat HerrCammas de Rodez in Paris erfunden.

Lauenburglsch. Genealog. Kalender »776. L. 12^.

T ab a cks p fe i fc n. Der spanische Mönch Ro-man Panc oder Pano beschrieb zuerst im Jahrez4-6 die zweyzackigte Tahackspftife, die er bey denBewohnern von St. Domingo gesehen hatte. DieWilden in Panama wickelten ein Blatt Taback dichtzusammen, zündeten es an einem Ende an und lie-ßen sich durch das untere Ende den Rauch von ei-» m Knaben ins Gesicht blasen. Die Wilden in