Tacken — Tactik. 1^7
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1790. G. z8y- Fraiitfurker Kaiserliche Reichstlk'b r: Post Amts - Zeiiung vorn >4ten Ju». 1790.sstr. »L. n) Goihaisch« gelehrte Zeitimg. Ausländi-sche ki'eratur. >79>. 1. S. S. 8. 0) Erlanget ge-lehrt« Zeitung 1792. 91. S. 7Z9.
T a ck e n s. Pflaster.
Tact wurde schon in alten Zeiten durch vier2-thembohlungcn abgemessen und durch einen Schlagmit dem Fuße fignirt, daher hernach in der Dicht-kunst das Sylbcnmaaß nach Füßen eingetheilt wurde.
Ilssc Vollius I.il>r. äe koemat. c»ntu. s>. 8 z>.
Tactik oder Kriegsstellungskunsk erfanden dieGriechen oder unter ihnen die Ilthenicnscr und Spar-taner ; doch sind die Griechen in der hohen Disci-plin nicht als Muster zu betrachten, denn dwse wur-de unter den alten Völkern nur allein von den Rö-mern ausgeübt. Philipp und Alexander, Königevon Macedonien, waren die größten Lactiker ihrerZeit, und der erste gab besonders dem Phülanr dieGestalt, wodurch er das Werkzeug ihrer großen Siegewurde.
Die Erfindung des Scbießpulvers änderte dasganze System der alten Kriegskunst. Man glaubte,daß die Kriegskunst nach eingeführtenchKanonen- undFlintenfeuer, das nicht mehr seyn könnte, was stezu den Zeiten der alten Griechen und Römer ge-wesen war. Die Krikger, die sonst init dem De-gen in der Faust unüberwindlich gewesen waren,verloren unter dem anhaltenden Feuerregen desGeschützes alle Geistesgegenwart. Man glaubte, daßman dem tutchterlichen Tone hes feindlichen Ge-