Band 
Siebenter Theil.
Seite
166
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166 Tanzkunst.

ken seines Siegs über den Minotaurus, bey derRückkehr in sein Vaterland, mit seinen Gesellschaf-tern einen Tanz um den dclischen Altar eingeführthabe, der eine Nachahmung des Labyrinths war,daher man den Hchescus zum Erfinder der figurierenTänze macht x). Zwey Tänzer stimniten dazu denGesang au und drehten sich durch die Reihen. Die-ser Tanz wird auch der Tanz der Ariadnc genannt,weil Ariadne, die Tochter des Königs Mmos zuKreta, dem Thpscus, einem Sohne des KönigsEgeus vyn Athen, aus dem Labyrinth zu Kretahalf. Dieser Tanz ist der älteste, der auf umre Zei-ten gekommen ist, uyd noch jept werden in Konstan-tinopel und in ganz Griechenland die Balle damiteröffnet. Die Zahl der Personen ist dabey nicht be-stimmt ; je mehrere ihrer sind, desto besser lassensich die Jrrgange des Labyrinths beschreiben ^).Lheseus führte auch den Kranichtanz ein rl. Nochalter ist aber bey den Griechen der Wemlesetanz sa).

Bey dem Homer bb) findet man den kybisti-schen Tanz als den ältesten. Er gedenkt auch einesTanzes zum Ballspiel cc). Bey den Hochzeiten derGriechen tanzten Männer und Weiber im Hause ää),aber am Abend, wo die Braut ihrem Manne zuge-führt wurde, wurde fie von einem Chor tanzenderWeiber und Jünglinge begleitet, und die Weiberführten beym Klänge der Cither den Tanz an ee).

Die Kreistanze erfand der Dichter Alcman,der um die 27. Olymp, berühmt war tl); Suidasaber schreibt die Anordnung der Krcistanze demArion, einem Schüler des AlcmanL zu gg).