17 r Tanzmeister — Tapeten.
indeß sie ihre Faden auslasten, die sich in Schnür-riemen verbinden.
Journal für Fabrik, Manufakturen, Handlung, und
Mode. >795. Apctll S. 267.
Tanzmcistcr. Die ersten Tanzmeistcr kom-men unter Ludwig XIV. im Jahre vor, wo erdurch ein Edicl eine (^mmunsuce von Tanzmeisternund Jnstrumcnrspiclern errichtete, deren Oberhauptle Kor äos Violons hieß. Der erste, der diesen Titelführte, war Wilhelm Dumenoir.
Gotbalscher Hof-Kalknd«r. >784- Antlpandora. >789.
Itt. S. r>6.
Tapeten. Binsen-und Stroh-Matten warendie ersten Tapeten, womit man die Mauern einesZimmers behing. Die Farben des Strohs warenso künstlich und geschmackvoll gewählt, und unter ein-ander gemischt, daß die Malten einen schönen An-blick verursachten. Man erhalt noch welche aus derLevante, die von sehr feiner Arbeit, und im Prei-ste ziemlich hoch sind; ste werden wegen der Lebhaf-tigkeit ihrer Farben, und der Schönheit ihrer Zeich-nungen ungcmcin geschätzt. Die Tapctenwebereyüberhaupt, so wie die Kunst, Figuren von aller-hand Farben in die Stoffe einzuweben, erfandendie Assyrier, besonders die Babylonier; aber dieKunst, Tapeten mit der Nadel zu stücken, wurdefür eine Erfindung der Minerva, richtiger aber derPhrygicr gehalten; vcrgl. Stickerkunst. Bey derStiftshütte waren schon viele Teppichen); manvermuthet, daß Bezalccl und Ahaliab dieselben ver-fertigten d).