Taucher. i8r
der um nzr lebte, und den König Magnns in Nor-wegen unterstützte, sollte, als er vonr GegenkönigHarald I V. gefangen war, in der See ersauft wer-den , aber er rettete sein Leben durch Tauchen undSchwimmen. Conardus Malfart von Padua schwamm7000 Schritte unter Wasser fort. Niclas Fisch,oder Pesce-bola aus Catauia, blieb oft fünf Ta-ge lang im Wasser und nährte sich von rohen Fi-schen. König Friedrich von Sieilicn wollte gerndie innere Beschaffenheit des Charybdis kennen ler-nen und bewog den Beste-Cola durch einen golde-nen Becher, den er hineinwarf, nachzuspringen;nach drey-Viertel - Stunden kam er mit dem Be-cher, den das aus der Tiefe strömende Wasser aufdie Seite an einen Felsen geworfen hatte, wiederheraus. Er berichtet?, daß er nicht ganz auf den.Grund gekommen, sey, daß aus der Tiefe mächtigeStröme hervorstürzen, die zwischen den Felsen gro-ße Wirbel verursachten,, und daß eS um die Felsenherum sehr große Fische, Seehunde und Meerpoly-pcn gebe. Er wollte nicht wieder in den Strudel;als ihm aber der König eine größere Belohnungversprach und wieder einen goldenen Becher hinein-warf: so sprang er nach, aber — Pest«-Colakam nicht wieder zum Vorschein c). Die Wildenfind heutzutage die geschicktesten Taucher.
») Allgrm. Hlsi. 8 er- Leipzig. ^709. unter SkylliaS:b) Mittel, den menschlichen Leib wiver die Folgendes Feuers und Wasserszu schützen: von 3 « 1 us Ehrtrsltan Hennings. >790. c) Allgem. bttvr. Lex. >70«,.nnter Pesce - Cola.