Band 
Siebenter Theil.
Seite
192
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lyr Telegraph.

Gebrauch kannten, ob sie ihr gleich keinen beson-dern Nahmen gaben, sondern sie mit unter die Classeder Feuersignale brachten. Auch die Römer kann-ten die Telegraphie und Polybius sowohl, als auchJulius Africanus haben ihre Methode beschrieben.Beyde Schriftsteller berichten von dieser Telegraphieder Alten folgendes: man unterschied an dem Orte,wo sie signalisirt wurde, drey Puncte: dre rechieSeite, die linke Seite und die Mitte. Die erstenacht Buchstaben des Alphabets wurden durch ». 2. Z.bis 8 auf der linken Seite angezündete Feuer aus-gedrückt ; den acht folgenden Buchstaben dienten ebenso viele in der Mitte brennende Feuer zum Zeichenund acht andere Feuer zur Rechten stellten in ebender Ordnung die acht übrigen Buchstaben des Al-phabets vor. Diese Feuer wurden durch Reis,Stroh und darauf gegossenes Fett unterhalten. UmHen Beobachter aufmerksam zu machen, auf welcherSeite er den Buchstaben suchen sollte, wurde vor-her entweder an einer vierten Stelle ein Feuer an-gezündet, wodurch die linke'Seite angezeigt wurde,oder zwey Feuer, welche die Mitte anzeigten, oderdrey Feuer, welche die rechte Seite anzeigten. Hatteman statt drey Reihen Buchstaben etwa vier odermehrere Reihen: so mußte man desto mehrere An-zeige Feuer zur Bestimmung der Reihe haben, inwelcher der Buchstab zu suchen war. Der Beobach-ter hat ein geometrisches Instrument mit Röhren,um die Reihen der Buchstaben besser unterscheidenzu können. Diese Signale konnten durch Beobach-tung und Wiederhohlung weiter fortgepflanzt wer-den.