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öen. Doch war diese Methode, durch Feuer zu sig-nalifiren, nur des Nachts brauchbar und sehr unbe-quem, weil sie wegen der Menge der Feuer einebeträchtliche Breite erforderte, daher sie auch nurim Nothfall gebraucht wurde.
Franz Keßler, ein Maler von Wehsar, machteim Jahr 16:7 zum Behufe der Signalisirkunst,den Ortforscher bekannt oder ein Instrument, wel»ches dazu dient, die Richtung oder Linie nach ei-nem bestimmten Ort auch in der Nacht zu findenund andern in der Enrfernung seine Gedanken zuerkennen zu geben. Am Tage, wo man beyde Ocr-tcr sehen kann, zieht man zwischen beyde, gegeneine auf dem Instrument befindliche Magnetnadel»eine gerade Linie und bemerkt ihre Lage gegen dieMagnetnadel, wodurch man die Richtung nach demOrte findet. Um andern seine Gedanken in der Fer-ne mitzutheilen, muß der andere wissen, daß er zueiner bestimmten Zeit an einen bestimmten Ort tre-te, wo er in die Gegend des erster» sehen kann,der erstere nimmt ein Faß, oder eine große Tonne,in der ein Feuer angezündet wird, dessen Flammedurch eine Klappe bald gezeigt, bald verborgen wird.Zeigt er die Flamme nur einmahl, so bedeutet die-ses A, zeigt er sie zweymahl hinter einander, so be-deutet dieses B, zwischen jeden Buchstab macht maneine Pause, der andere zählt genau nach, wie viel-mahl jedesmahl das Feuer sichtbar wurde und schreibtdie Buchstaben auf, welche endlich die Worte bil-den, die den Sinn unsrer Gedanken enthalten. Erbrachte auch bey dieser Tonne ein Rauchloch an, da-Musch. Haa-b. b. Erf. 7. Th. N