Band 
Siebenter Theil.
Seite
194
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,94 Telegraph,

mit der Rauch gehörig abziehen konnte. Im Jahr1787 gab ein Invalide zu Berlin eine neue Methodehierzu an a).

Das englische Gentleman's Magazin eignet dieErfindung des Telegraphen einem Amontons ausder Normandie zu, der 166Z gebohrcn wurde undals Schüler der dritten Classe in der lateinischenSchule zu Paris das Gehör verlor, daher er sichgenöthiget sahe, seine Zuflucht zur Zeichensprache,zur Sprache fürs Gesicht zu nehmen, welches ihnauf den Gedanken leitete, vermittelst solcher Zeickenso weit zu reden, äls das Gesicht deicht und durchHülfe der Sehröhre zu reichen im Stande ist. Wieer aber seine Zeichen hervorbrachte, darstellte undfortpflanzte, weiß man nicht; auch bedarf dieseNachricht überhaupt noch Bestätigung b).

Weit gewisser ist, daß der Engländer RobertHook, Mitglied der königl. Soeietät der Wissen-schaften zu London und Professor der Geometrie,der 16ZL auf der Insel Wight gebohren war, und>7vZ zu London, 6g Jahr alt, starb, schon vormehr als 100 Jahren, Figuren zu Bezeichnungvon Zielen zu Zielen angegeben, die mit den Figu-ren des französischen Telegraphs Aehnlichkeit haben,welchen Herr Chappe zu Paris und Lille errichtethat. Ja es ist fast entschieden, daß die Figurenoder Signale des Chappe dieselbigen sind, die Hookhatte; ihr Mechanismus gründet sich auf leichteund unumstößliche Wahrheiten der Geometrie undMechanik. Chappe hat bloß in der Maschine,wodurch er diese Signale darstellt, die Größe sei-