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Thau.
mancher Thau auf alle Körper ohne Unterschied,mancher aber nur auf gewisse Körper, als Glasund Porzellan, nicht aber auf polirtcs Geld undSteine, wie auch nicht auf Körper von jeder Far-be falle, denn rohe Kalbfelle, rother und gelberSaffian wurden vom Thau sehr naß, aber schwar-zes und blaues Leder nahmen den Thau wenigeran. Auch Muffchenbroek vermuthete beym Thau ei-ne Mitwirkung der Elektricität, und bestätigte dieBemerkung des Aristoteles, daß es bey starkem Win-de niemahls thaue. Lc Roy gab r?Lr aus seinemSystem über die Auflösung des Wassers in der Luft,eine sehr leichte Erklärung sowohl voin Steigen alsauch vom Fallen des Thaues, und zeigte, daß essich mit dem Thau eben so, wie mit dem Beschla-gen der Fenster gestechter Zimmer im Winker undmit dem Anlaufen kalter Körper verhält, die manschnell in Warme bringt. Herr de Saussure fand,,daß die Luftelectricität während des Thaues stärkerwurde. De Luc leitet aus seinen schon »749 ange-stellten Versuchen das Verhauen der Körper »vn ei-nem wahren Niederfallendes Wassers, aber die Be-feuchtung der Pstanzen mehr von einem Mechanis-mus der Vegetation her. Hübe leitete 1790 denThau von unaufgelöseten Wasscrbläschcn her, diesich in der untern Luft befinden und behauptet eben-falls, daß die Luftelectricität zur Absonderung deSThaues das meiste beytrage.
Manche Arten des Honig - oder Melthaueskönnen aus den Pflanzen selbst ausschwitzen, odervon Krankheit und Verderblich derselben herrührn.