214. . Theater Thee.
sammcnstürzte, ließ man ein steinernes Schauspiel-haus bauen.
Die Römer hatten bereits Zy i Jahre nach RomsErbauung eine Schaubuhne, die den ersten Schau-bühnen der Griechen ähnlich war. Cornelius Taci-tus erzählt, daß Pompcjus Magnus daS erste steteTheater aus Stein bauetc, und Plutarch meldet, daß«r das Muster dazu, nach dem Siege über den Mi«rhridates, von dem Theater zu Mitylene nahm.Eins der prächtigsten Theater zu Rom war das,welches der Aedilis Scaurus bauen ließ.
Der Maschinist Louis Riquet hat für das Schau-.ftuelhaus in Bourdeauz- eine Maschine erfunden undverfertiget, durch die ein einziger Mann, binnen ei-ner Minute, den Fußboden des Parterre in die Hö--he heben, und dem Theater gleich machen kann.Dieser Fußboden ist 4.5 Schuh breit, Z2 Schuhe lang,und wiegt etwa 60,000 Pfund a). Rußland erhieltdurch Unterstützung der Kaiserin Catharina II. imJahre 176z das erste russische Nationaltheatcr d).
-r) Journal Uc ksris 1781. Nr. 80. b) Aitgrin Lit.
Zeitung. Jena. >79i.Nr. 2za. Gerber« geographisches
Lex. der Tonküngler. l. Tb- Leipzig. 1790.
Thee ist das Blatt eines Strauchs, der häu-fig in China und Japan wachst. Die Chineser ha-ben folgende Fabel von der Entstehung der Theestau-de: ein heiliger Mann, Nahmens Darma, der sei-nem Gott zu Ehren beständig wachte, halte den Ver-druß, daß ihn zuletzt der Schlaf überwältigte. Hier-über ward er so unwillig, daß er sich die Augenlie-der abschnitt, und aus diesen Augenlicdcrn wuchs