Band 
Siebenter Theil.
Seite
250
JPEG-Download
 

SLO Tischlerhandwerk.

Stiftshütte an der viel Tischlerarbeit war a); auchdasCedernhaus, .worin David wohnte b); der Tem-pel , dessen Seite, und Decke mit Cedernholj getafelt,der Fußboden aber mit Tannenholz gedielt, und dieZusammenfügung mit großer Kunst gemacht warc),bewiesen das Alterthum dieses Handwerks. Salo-mo hatte Zu,ooy Schreiner, deren Aufseher Adoni-.»am war U).

Plinius und Jsidore) eignen bey den Griechendie Crsindung dieses. Handwerks dem Dadalus zu,der sich zuerst des Richtschcids, der Bleywaage,des Meßstabes, des Bohrers und des Leims bedien-te. Ulysses verfertigte ein Bettgestelle., an dessen Bau-art ihn seine Gemahlin Penelooe erkennen konnte k).Unter den Athenicnsern hatte der Vater des RednersDemosthenes 20 Sclaven, die ihm Bcttgestellc undTische von seltenem Holze machen mußten, welchesihm jährlich 12 Minen eintrug A).

Zu Nero's Zeit hatte man Tische von Citronen-holz, welches aus Mauritanien kam ; sie waren mei-stens purpurfarbig und mit Gold lackirt, und stan-den auf künstlich geschnittenen elfenbeinernen Füßen,Dio Caffius erzählt, daß Seneca allein ihrer zoohatte, auf welchen er der Reihe nach speiste, undTertullian lobt den Cicero, daß er nur einen solchenTisch gehabt habe l>). Heliogabalus hatte zuerst sil-berne Tische i).

r>y 2. Mose 26, ,L. b- 2. Gam. 7, r. c- >,

Könige 6, >L. >8- 1. Kön. 7, 2. z. 8. ä) 1. Kön.

F, IZ- ' 4 - lLUor. Oiriß. Uib. 20. c->p. I. ty

OävII. 2Z. z-) Uemoliliener Or-»t !. eonlr»

Uy P.indora 1787- S. 85. l) Uswprig.

in vil» IlclwKst».