Tischzeug — Todtenhaus. 2Lt
Tischzeug. Vor Alters brauchte man kcins,sondern man aß auf wohl geglätteten Tischen. Hier-auf bediente man sich lederner Decken, und später-hin der Tischtücher.
Unter Heinrich VUl., König von England,kannte man in England schon die parfumirten Tisch-tücher u). Das so genannte Damastene Tischzeugwurde vor ioa Jahren von der Familie Graind'Drge in Frankreich erfunden d).
s- Briefwechsel der Familie b<s KlntxrfreunbeS.
>786. S> z2. l>^) Pandora. 1788,
T h i st a s s. Rhethorik.
Tithoes s. Labyrinth.
Titus Latius s. Neujahrsgeschenke.
Todtenhaus Leichenhaus, ist ein Ge-bäude, in welchem die Verstorbenen, im offenen Sar-ge , in einem temperirten und des Nachts erleuch-teten Saale, solange unter der Aufsicht eines Wach-ters stehen, bis man an den Leichnamen die Zeiche»der Verwesung wahrnimmt. Diese nützliche Anstaltdient dazu, das Lebendigbegrabeu der Scheintodtenzu verhüthen, und ist um so viel wichtiger, da esnicht an Beyspielen fallt, daß Menschen, die manfür todt hielt, begraben wurden, und an denen dochnachher Beweise gefunden wurden, daß sie im Gra-be wieder einige Zeit zum Leben gekommen waren,Beyspiele von Scheintodten findet man schon in al-ten Zeiten. Lucius Aelius Lamia, der 711 n. R. E,Hrakor war, starb, wurde auf den Schcikerhaufe»gesetzt, und .als man diesen anzündete, wurde La-mia durch die Bewegung des Feuers wieder lebcy-