Tombac — Tonarten. sL?
Tombac, Tombach, Tomback, ist ein^>urch Kunst zusammengesetztes Metall von rothgclb-lichcr oder auch wciffer Farbe, das erste steht demGolde, das andere dem Silber ähnlich. Man haltdie Gramer für die ersten Erfinder dieser Mischung;fie nehmen Kupfer und Gold dazu, welche Mischungsie höher als Gold schätzen. Unter Ludw'g XlV.kam dieses Metall s) durch eine Gesandtschaft ausSiam nach Europa. Unter den Europäern künstel-te es der Engländer Tombac zuerst nach, und nahmKupfer, Messing, etwas gutes englisches Zinn oderstatt dessen Zink dazu. Jetzt nimmt man reines,altes, oft im Feuer gewesenes Kupfer und Gai-may, auch wohl Kupfer und Knistergold zu glei-chen Theilen und auf ein Pfund ein Loth Zink da-§u, welche letztere Mischung gar nicht anlaufen soll.Andere setzen noch etwas Eisenvitriol hinzu. Zu demBinspeck, der eine feinere metallische Mischung istwird noch etwas Gold genommen. Siehe Pinchbeck.
Jarobsop rechnet. Wörterbuch. IV. S. 4">
Tompion s. Repetiruhr.
Tonarten, Musi karten, Octav en-gst tu ngen, darunter versteht man den
Umfang, die Ordnung und Beschaffenheit derjeni-gen erwählten Octavengaktung, darin eine Melodieangefangen, fortgeführt und geendiget werden soll.Die ältesten Tonarten waren die Dorische, Phrpgi-schc, Lpdische und Aeolische. Die Dorische Tonarterfand Tamyris oder Tamyras, aus Odrpsc in Thra-kien gebürtig, der wegen seiner schönen Stimme be«Busch Handb. d. Erf. 7-Th. R