Band 
Siebenter Theil.
Seite
258
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«L 8 Tonarten,

rühmt war und nach einigen acht, nach andern fünfMenschenälter vor Homer lebte a).' Die Erfindungder phrygischen Tonart schreibt Plinius dem Phry-gier Marsyas b), andere aber dem Hyagnis zu;diese Tonart erregte Begierde nach Krieg und Wuth;andere behaupten das letztere vbn der Dorischen a).Die Tonart, die aus der Phrygischen und Dorischenzusammengesetzt war, hieß die Phrygiodorische. DerErfinder der Lydischeii Tonart war Carius ä), nachandern Olympus, dem auch die Erfindung des en-harmonischen Klanggeschlechts zugeschrieben wird e).Ilmphion lernte diese Tonart bey den Lydiern ken-nen l), und führte sie zuerst in Griechenland ein,daher ihn Plinius g) für den Erfinder der LydischcnTonart hält. Nach dem Athcnäus lr) wurden denGriechen die phrygische und lhdische Tonart erst be-kannt , als beyde Völker mit dem Pelops nach Pe-loponnes kamen. Nachher kamen noch die Asiatischeund Ionische Tonart hinzu. Die Ionische erfandPythermus aus Jonien i). Die Lcsbische Tonarterfand Terpander von Lesbus 64; Jahre vor C.G. k). Dem Pythoclides wird die Hyperdorifcheund MiFvlydische Tonart vom Plutarch zugeschrie-ben I), doch wird die letztere auch der Sappho, die604 Jahre vor C. G. lebte m), von andern aberder Damophila aus LesboS zugeschrieben, die die-selbe nebst der Pamphilischen in der 4Z. Olymp, er-funden haben soll n). Hernach kamen noch diejeni-gen Tonarten hinzu, die Glareanus zuerst durchVorsehung einer griechischen Präposition unterschiedj. B. li^popkr^glus, blx?olx<>lus u. s. w. Um

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