Band 
Siebenter Theil.
Seite
266
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s66 Tour — Tournosen.

h«n Hastischrn geiehrkru Anzeigen. I. Th. 8. 427»4 Zi. >) Gothischer Hof - Kai. ,78z.

Tour (Mauritius de la) s, Pastelmalerey.Tour (dc la) s. Magnetnadel.Tourneforts. Kräuterkunde, Metallurgie.Tourncsol wird von den Holländern ausden Tüchern bereitet, die man zu Grand-Garla-gucs, fünf Stunden von Montpellier verfertiget.Mit dem ausgepreßten Safte des Laubes von Pro-ton linÄflrium färbt man rein gewaschene alte Lap-pen von Haufzeug grün und verändert diese grüneFarbe dadurch in eine dunkelblaue, daß man diewohlgctrockneten Lumpen dem Dunste deS alcalesci--renden Urins oder Mistes aussetzt. Diese Lappenwerden hernach in Säcke gepackt, häufig nach Hol-land, auch England geschickt, und von den Wein-bereitern gebraucht, uip dem Weine eine annehmli-che Farbe zu geben. Man nennt fie Tonrnesol. T>ieHolländer bereiten auch daraus den so genanntenLackmus. Vergl. Lackmus.

Neue phnstkalifche Belustigungen, tl. B. Prag»,771. S. PL. au« der daselbst befindlichen Abhand-lung des Mantels aus der Parts» Akademie 1754.von den Tüchern u. s. Ip.

T 0 IIrnier s. Turnier.

Tournosen, Tournos-Groschen, find eineGeldsorte, die ihren Nahmen und Ursprung von derStadt Tours in Frankreich hatte. Es gab große, kleine,weiße und schwarze Tournosen. Sie können aber nichterst »226 aufgekommen seyn, denn »»04 kommtschon der TournoS - Groschen in dem Prioilegio