Band 
Siebenter Theil.
Seite
295
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Turmalin. «A5

von Nova Caraffa Versuche über den Turmalin undnahm die Electricitäten beyder Seiten nicht für ent-gegengesetzt, sondern nur eine für stärker, als dieandere, an; übrigens bestätigte er die von AepinuSangegebenen Gesetze und bestimmte die Weiten, inwelchen verschiedene leichte Körper angezogen wur-den, in einer Tabelle i).

Die Engländer erhielten die ersten Turmalineaus Holland, durch Herrn Hcberden. Wilson be-hauptete wider AepinuS, daß ein auf beyden Sei-ten ungleich erhitzter Turmalin allezeit an beydenSeiten diejenige Elektricität zeige, die der stärkererhitzten Seite zugehöre. Auch entdeckte Wilson,daß die Pole des Lurmalins in gerader Linie mitdem Mittelpunkte des Steins, in der Richtung sei-ner Blatter oder Streifen, liegen; daß ferner derTurmalin, wenn er auch mit einer nichtleitendenSubstanz, als Siegellack, Sel u. s w. überzogenwird, doch mehrentheils auch unter dieser Beklei-dung noch die von ihm bekannten Erscheinungenzeigt k). Canton entdeckte zuerst, daß der Turma-lin die elektrischen Erscheinungen nicht in so fernzeigt, als er heiß oder kalt ist, sondern in so fernsich seine Wärme oder Kalte ändert l). Cantonund Wilkc sahen auch Licht bey den elektrischen Er--scheinungen des Lurmalins, Wilke brachte sogarknisternde Funken hervor.

Bergmann, Rinmann und Gerhard fanden,daß der Turmalin eine Gattung der Schorle, aberhärter als der Stangenschörl sey. Man findet denTurmalin auch in Brasilien, Kastilien, Jsle de