Band 
Siebenter Theil.
Seite
327
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Uhr. A27

-en haben soll; der Engländer Barlow wandte imJahr 1676 die künstliche Wiederholung des Schlag-werks auf die Taschenuhren an. S. Rcpetiruhr.

Die Räderuhren werden entweder durch Federnoder durch Gewichte in Bewegung gesetzt; zu denen,die durch Federn bewegt werden, gehören die Sack-uhren oder Taschenuhren, die Peter Hele zu Nürn-berg, kurz nach dem Jahr r.500 erfand; diejeni-gen aber, welche durch Gewichte in Bewegung ge-setzt werden, heißen Wanduhren.

I. Ridley erfand und beschrieb zwey Instru-mente zur leichtern und schwerern Aus- und 'Ein-bringung von Rädern und Federn in großen Uhr-werken d).

Der vornehmste Theil in der Uhr ist die Unruhe,welche durch Hin-uud Wiederschlagen die Bewegungabmißt. Dieselbe auss genaueste zu fassen, brach-te Huyghens, ein Holländer, im Jahr r6,-;6 denPervcndikcl an den Räderuhrcn an, woraus diePenduluhren entstanden. Der Pater Jacob Ale-xander beschuldiget aber den Huyghens, dass er demberühmten Galilei, der schon «6^9 den ersten Be-griff einer Penduluhr vortrug, und dessen Sohn1649 wirklich die erste Penduluhr verfertigte, seineErfindung abgebvrgt und fich mit Unrecht zugeeignethabe. S. Penduluhr. Bey den Penduluhren be-steht der Perpendikel aus einer langen, am Endemit einem Gewichte versehenen Stange, aber beyden Sackuhren bringt man dafür eine zarte in derUnruhe befestigte Feder am