Z 28 Uhr.
Der Secundenuhren bediente sich Johann Pur-dach in Wien, der 146, lebte, zuerst hey seinenastronomischen Beobachtungen. S. Secunduhren.
Eine Uhr , die sich selbst eine schiefe Flächehinabtrcibt und durch das Aufwälzen wieder aufge-zogen wird, erfand Robert Whcehler und beschriebsie rü 84 . Man hat ihm diese Erfindung abspre-chen wollen, weil schon Caspar Schott in seinerrecbnica curiola 1664 eine Uhr auf einer schiefenFlache beschrieben habe; allein Schott redet voneiner Sonnen- Uhr in piano inclinaro , von derdie Uhr des Robert Wheehler ganz verschieden ist.
I. H. Schlütcr aus dem Kirchspiel Wolf, imMünster-Hochstift, welcher das Uhrmachen nie ge-lernt hat, sondern von Profession ein Leinweber ist,hat nach eigner Erfindung eine Kunstuhr gemacht,die 1) Stunden und Minuten zeigt, 2) sieht mandeutlich eine Bataille zwischen London und den Tür-ken zu Belgrad, Z) das Rettriren und Avanciren,man hört Lrompctenfchall, sieht rechts - und links-um exerciern. Ferner sieht man eine Stadt mitzwey Thoren, wo aste Viertelstunden an jedem Tho-re die Schildwache abgelöset wird, und verschiedeneKunststücke mehr 6).
Der Herr Baron Jacob Johann von Küllnzer,zu Arnstadt im Schwarzburgischen, hat es in Ver-fertigung der Kvnstuhren zu einem hohen Grade derVollkommenheit gebracht; ich hatte mehrmahls Ge-legenheit, seine vortrefflichen Arbe.tcn zu sehen, da-her ich hier einige derselben beschreiben will. Erhat sich drey große Penduluhren verfertiget, welche