Band 
Siebenter Theil.
Seite
329
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Uhr. Z2y

acht Tage lang gehen, Stunden, Minuten, Se-cunden und den Tag zeigen, auch schlagen und re-petiern; zugleich sind sie so eingerichtet, daß dasSchlagwerk zum Schweigen gebracht werden kann,daher sie auch in Krankenzimmern brauchbar sind.Uiber dem Zifferblatte der einen Penduluhr siehtman ein Paar Tagelöhner, die Holz sägen, einenJäger, dem ein Mädchen die Haare streichelt, undneuen dein Jäger cincnHund, der mit dcmSchwan-ze wedelt. Uiber dem Ziff ,!at der andern Pen-duluhr steht man eine Gesellschaft, die iher Fröh-lichkeit durch mannigfaltige Bewegungen zu erken-nen giebt.

Ferner sahe ich eine von ihm verfertigte Tafel-,ihr, die ebenfalls acht Tage geht. Stunden, Mi-nuten, Secunden »nd d.n Tag zeigt, schlägt undrepckirt. Auf dieser Uhr ruhcre ein aus Silberganz nach der Natur gearbeiteter Hund, an demdas Pudelhaar vortrefflich ausgedrückt war. Ehedie Stunde schlug, bewegte der Hund die Augen,die Ohren, den Schwanz, öffnete den Nachen, daffman die elfenbeinerne Zähne und die rothe Zungedeutlich sehen konnte, und bellte sehr natürlich soviclmahl, als es schlagen sollte, dann hörte mauerst die Glocke schlagen und gleich hierauf ließ sichein Flölenwerk hören, das eine schöne Arie spielte

An der Decke des Zimmers hing ein sehr schö-ner Vogelbauer, au dessen Boden man ein Ziffer-blatt sah und daraus aus ein neues Kunstwerkschließen konnte. Zwischen dem doppelten Bodendes Vogelbauers war eine Uhr angebracht, welche